Brisbane
Lange vor der Ankunft der Briten lebten in dem Gebiet des heutigen Brisbane Turrbal und Jagera Völker. Das Ufer des Brisbane River, der in ihrer Sprache Maiwar hieß, war für sie Lebensraum und Handelsroute.
1824 errichteten die Briten nördlich von Brisbane eine Strafkolonie. Wegen der Konflikte mit der indigenen Bevölkerung und des Wassermangels wurde die Kolonie ans Ufer des Brisbane River verlegt. Die Sträflinge mussten Straßen, Brücken und Gebäude bauen. Aus dieser Zeit stammt Commissarat Store (1829) in der William Street.
Ab 1842 durften sich in der Region freie Siedler niederlassen, das war dann zugleich der Startpunkt für Brisbane als Stadt. !859 wurde Queensland eine eigene Kolonie und Brisbane ihre Hauptstadt.
Brisbane, bekannt für seine Holzarchitektur, entwickelte sich langsamer als Sydney oder Melbourne. Die schweren Überschwemmungen von 1974 und 2011 haben das Stadtbild geprägt. Heute gibt es viele Hochwasserschutzanlagen und eine erhöhte Uferpromenade. Die South Bank Parklands haben ihre Grundlage in der Expo ’88. Brisbane ist heute eine dynamische, weltoffene Stadt mit über zweieinhalb Millionen Einwohnern. Sie ist Gateway to the Sunshine State und bekannt für nachhaltige Stadtplanung, Festivals und die Nähe zur Natur und zum Meer.
Dreh- und Angelpunkt sind die Southbank Parklands am Brisbane River, gesäumt von preisgekrönten Restaurants, Freiluftcafés und Veranstaltungsorten.
Der Flug nach Brisbane mit der Fluggesellschaft Emirates von Frankfurt aus war auf der ersten Teilstrecke bis Dubai unbequem, da wir nur Economy-Class bekommen hatten. Ab Dubai ging es ebenfalls in einem Airbus 380 der gleichen Fluggesellschaft weiter nach Brisbane. Dieses Mal hatten wir Plätze in der Premium Economy Class bekommen, doch schlafen konnte ich trotzdem nicht. Entsprechend gerädert ließen wir das Einreiseprotokoll am Flughafen Brisbane über uns ergehen.



Ein Uber-Taxi brachte uns zum Heal House im Stadtteil New Farm. Die Besitzer Bryce Williams und Lindsay Bennett halfen uns aus dem Taxi. Zu unserer Überraschung durften wir bereits auf unser Zimmer. Gestartet am Samstagnachmittag in Neu-Ulm, Flugzeit 18 Stunden, mit mehrstündigem Aufenthalt in Dubai, hatten wir jetzt mit der Zeitverschiebung 8:00 Uhr Montagmorgen. Überglücklich verschwanden wir in unseren Betten und waren auch sofort weg.



Erst gegen 14:00 Uhr verließen wir dieses, um uns ein wenig von Brisbane anzusehen. Unsere Gastgeber hatten uns verraten, dass man hier in Brisbane mit der Kreditkarte die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen kann. Die Preise pro Fahrt übersteigen nicht die 50 Cent (A$, Australian Dollar) pro in eine Richtung gefahrene Strecke. Das mussten wir ausprobieren. Besichtigungsvorschläge der Gastgeber wurden heute ignoriert. Unser Ziel war der Brisbane River,
Thomas hatte die nächstgelegene Haltestelle der CityCat-Fähren ausgemacht. Die Haltestelle wie das dort gelegene Restaurant hießen Howard Smith Wharves. Vom Heal House ging es ein Stück bergauf. Nach Überqueren einer stark befahrenen Straße, die uns daran erinnerte, dass in Australien Linksverkehr ist, erreichten wir die Steilküste des Brisbane River. Ein Fahrstuhl (Treppen gab es auch) brachte uns gute zwanzig Meter tiefer zur Haltestelle. Und da war sie schon, die erste Fähre. Kaum hatten wir sie betreten, legte sie ab. Die Bezahlung funktioniert sogar mit Apple Pay, ein Mitführen der Kreditkarte war also nicht notwendig.
Wir bummelten ein wenig durch die Fußgängerzone im Zentrum von Brisbane. Bei Einsetzen der Dämmerung, so gegen 18:30 Uhr, aßen wir zu Abend und machten uns danach wieder auf den Heimweg. Mit der Fähre gelangten wir zurück zu unserer Haltestelle, von da aus ging es schnurstracks ins Bett.





Ausgeschlafen und nach dem leckeren und reichhaltigen Frühstück gestärkt, starteten wir in den heutigen Tag, einen Tag am und auf dem Fluss. Wir hatten den Vorschlag unserer Gastgeber aufgegriffen und uns zu Fuß zur weiter entfernten Haltestelle New Farm Park der CityCat-Fähren gemacht. Diese lag zwei Stationen weiter flussabwärts. Wir fuhren von dort zuerst flussaufwärts bis Guyatt Park, stiegen aus und genossen mit einer anderen Fähre die Fahrt zurück bis zum Spielcasino The Star. Hier überquerten wir den Fluss auf einer der Fußgängerbrücken, The Neville Bonner. Es ging weiter am Flussufer entlang bis zur nächsten Fußgängerbrücke. Dabei besichtigen wir das beliebte Freizeitgebiet Southbank Parklands. Mitten in der Woche, dazu reguläre Arbeitszeit, und doch war viel los auf dem Gelände. Gegen Mittag kamen die Beschäftigten der nahegelegenen Firmen, Banken etc. und verbrachten auf dem Parkgelände ihre Mittagspause. Nach dem erneuten Überqueren des Flusses auf der Goodwill-Fußgängerbrücke ließen wir uns von einer der Fähren zur Haltestelle Howard Smith Wharves bringen. Von hier aus war es nicht mehr weit bis zu unserem Gästehaus, schließlich benötigten auch wir eine Pause.



















Auch am späten Nachmittag war der Fluss unser Ziel. Von unserer Haltestelle aus ließen wir uns zuerst flussabwärts bringen und kehrten kurz vor Ende um. Auf der Rückfahrt war viel los auf dem wunderschönen, 870 m langen Steg über dem Brisbane River, der nach der Zerstörung 2011 komplett neu gebaut wurde. Spaziergänger wurden immer wieder von Joggern und deutlich schneller laufenden Sportlern überholt. Wir stiegen an der uns nun schon sehr bekannten Haltestelle aus und wollten im Howard Smith Wharves essen gehen. Leider fand dort heute eine private Veranstaltung statt. Doch der Italiener Ciao Papi liegt in direkter Nachbarschaft. Hier gabs noch einen Tisch für uns auf der Terrasse über dem Brisbane River und mit Blick auf die Victoria Bridge. Mit Carpaccio, Pasta und Tiramisu im Bauch machten wir uns auf den Heimweg.



Um acht Uhr wurde uns erneut auf der Terrasse vor unserem Fenster ein leckeres Frühstück serviert. Ich hatte eine etwas unruhige Nacht hinter mir und hatte deshalb noch vor dem Frühstück meinen Koffer gepackt. Heute hieß es Abschied nehmen von Bryce & Lindsay. Zuvor ging es zum Mietwagenverleih. Wir hatten die dafür notwendigen Papiere uns schon zurechtgelegt, glaubten wir zumindest. Die Übergabe zog sich und kurz vor Ende fehlte ausgerechnet mein Führerschein. Als Zweitfahrer war ich davon ausgegangen, dass internationaler Führerschein und Reisepass ausreichen würden. Der Führerschein war natürlich bereits im Koffer verstaut. Der Toyota RAV4 ist für Thomas zu klein. Für eine wirklich komfortable Position war es ihm nicht möglich, den Fahrersitz entsprechend zu verstellen.
Byron Bay
Nach dem Verstauen unseres Reisegepäcks und mit vielen guten Tipps vonseiten unserer Gastgeber zogen wir von dannen. Wir besorgten uns noch Wasser und dann ging es südwärts in Richtung Sydney. Von der Autobahn aus war natürlich keine Küste zu sehen, doch den Abstecher nach Gold Coast haben wir uns gespart. Dafür ging es wenig später zum Surfers Paradise. Im Jahre 2000 nach der Olympiade war ich schon einmal hier, kann mich aber nur noch an die Hochhäuser am Strand erinnern. Wir erklommen einen der Aussichtspunkte und hatten entlang eines endlosen Strandes mit einladenden Wellen den so berühmten Blick auf die Hochhäuser von Gold Coast. Womit bewiesen war, dass ein gewisser Abstand zu den Dingen auch sehr nützlich sein kann.



Etwas mehr als eine Stunde dauerte unsere Fahrt zu unserer neuen Unterbringung. Das Cape Beach House liegt am Ortsrand von Byron Bay unweit des auch hier sehr beliebten Surfstrands. Wir genossen die Aussicht und sahen in der Ferne unser morgiges Ausflugsziel, das Cape Byron Lighthouse. Am Strand und innerorts tummelten sich die Leute, doch unsere Sorge, dass wir für das Abendessen keinen Sitzplatz mehr finden würden, war unbegründet. Den knappen Schanigarten auf der Straße teilten sich ein Japaner, ein Grieche, ein Thailänder, ein Italiener und ein Koreaner. Die Tische waren gut besucht, doch wir fanden unser Plätzchen im Bereich des Italieners. Thomas entschied sich für eine Calzone und ich mich für eine vegetarische Pizza. Von den auf der Karte versprochenen Artischocken konnte ich auf der Pizza leider nur ein Stückchen entdecken. Trotzdem verließen wir unseren Tisch gut gesättigt und beschlossen den Abend mit einem Cocktail Café à la Vena im Latin Fusion Restaurant Roca.








Cape Byron ist der östlichste Punkt des australischen Festlands, gelegen bei Byron Bay an der Nordküste von New South Wales, und ragt in den Pazifischen Ozean hinein. Ursprünglich wurde der Ort von den indigenen Völkern (insbesondere der Bundjalung/Arakwal) genutzt. Der Name Cape Byron wurde 1770 von Captain James Cook vergeben, zu Ehren des britischen Seefahrers John Byron. Das Lighthouse wurde 1901 erbaut, um Schiffe entlang der gefährlichen Küste zu leiten, heute ist es automatisiert. Von hieraus kann man je nach Saison Wale, Delfine und Meeresschildkröten sehen.
Diese Unterbringung bot keine Höhepunkte. Im Kühlschrank auf dem Zimmer befanden sich vier kleine Flaschen, gefüllt mit Orangensaft, Apfelsaft und zweimal Wasser. Aus der Reisebeschreibung wussten wir, dass es hier kein ausführliches Frühstück geben würde, doch das, was tatsächlich geboten wurde, war doch eher dürftig. Eine Packung Milch und ein Glas Müsli. Im „Gemeinschaftsraum“ stand eine Kapselmaschine für den Morgenkaffee, Personal und/oder die Gastgeber waren nicht anwesend. Besonders die Gastgeberin, die uns zuvor mit Nachrichten bezüglich unserer Anreise bombardiert hatte, haben wir bisher nicht zu Gesicht bekommen.
Zugegeben, wir waren nicht hungrig, als wir uns auf den Weg zum Cape Byron Lighthouse machten. Gleich zu Beginn wurden wir durch andere Touristen auf zwei Koalas aufmerksam gemacht. Ansonsten entdeckten wir nur noch eine kleine, grüne Echse. Der Weg hinauf zum Leuchtturm hatte es in sich. Treppen hinauf und hinunter, unterbrochen mit kurzen Wanderwegen, forderten einiges von uns Ungeübten. Doch wir wurden immer wieder belohnt mit tollen Ausblicken an der Küste entlang und hinaus aufs Meer. Zu unserer Überraschung mussten wir, oben angekommen, feststellen, dass der Leuchtturm auch einfach mit dem Auto zu erreichen ist. Belohnt wurden wir für unsere Anstrengung an diesem sonnigen Tag mit einer fantastischen Aussicht. Sogar die Gebirgskette im Landesinneren entlang der Küste war gut zu erkennen. Wir umrundeten die Halbinsel. Zuerst führte ein gut angelegter Weg hinauf, allerdings führt ein Waldweg auf der anderen Seite mit unterschiedlich hohen Stufen mit dem gleichen Auf und Ab wieder nach unten. Ungefähr drei Stunden später erholten wir uns auf unserem Zimmer.





















Erneut gegen Abend wanderten wir ins Zentrum von Byron Bay. Trotz oder gerade wegen des starken Windes waren viele Leute unterwegs, auf dem Meer draußen konnten wir nur noch zwei Kitesurfer entdecken. Fürs Abendessen brauchten wir nicht lange zu suchen. Die karamelisierten Hähnchenstücke mit Salat und Reis, die uns bei einem Japaner serviert wurden, können wir nur empfehlen. Auf dem Heimweg kamen wir nicht am Latin Fusion Restaurant Roca vorbei. Heute haben wir uns beide für den Cocktail Coco Loco entschieden.





Lamington National Park
Die Nacht war für mich bereits um 05:30 Uhr zu Ende. Derartige innere Unruhe kenne ich nur vor längeren Flugreisen. Was soll’s, so hatte ich ausreichend Zeit, meinen Koffer zu packen und auch das Müsli für unser Frühstück vorzubereiten. Es hatte über Nacht geregnet und es nieselte immer noch, als wir unser Zimmer verließen, um uns einen Kaffee zu machen. Dabei begegneten uns das Gastgeberehepaar, die dabei waren, die Nachbarräume für die nächsten Gäste vorzubereiten. Dabei ergab sich eine längere Unterhaltung und ich musste meine Meinung von gestern revidieren.
Mit vielen Empfehlungen bezüglich unserer Fahrt und der Frage, ob wir ausreichend Bücher dabei hätten, machten wir uns auf den Weg zum Lamington National Park. Der Nieselregen sollte uns auf der ganzen Fahrt begleiten. Wir fuhren wieder zurück bis Gold Coast und bewegten uns dann ins Landesinnere.
Die Bergketten hatten wir ja am Vortag vom Leuchtturm aus gesehen, heute nun ging es mitten hinein, also auch in die Höhe. Die Straßen wurden immer schmäler, hatten keinen Niveauausgleich und waren auf den letzten 20 km vielfach nur einspurig mit Ausweichbuchten. Auch der Straßenrand zum Tal war für mich zu gering abgesichert, an abgebrochenen Stellen waren nur Plastikbarken als Warnung hingestellt. Gegen Ende der Fahrt kamen wir aufgrund dichten Nebels nur langsam voran, doch wir kamen unbeschadet oben an.
O’Reilly’s Rainforest Retreat liegt etwa 930 Meter über dem Meeresspiegel, und als wir vor der Station hielten, kreuzten viele Wandergruppen in Regenkleidung unseren Weg. Kein Wunder, hier war es kein Nieselregen mehr. Ich hatte mit einer privaten Unterkunft gerechnet, und war deshalb ziemlich überrascht bezüglich dieser Anlage. Aufgrund des ungemütlichen Wetters hatten wir unterwegs keine Pausen gemacht und waren so bereits um 13:00 Uhr am Ziel.


Doch wir mussten warten. Erst nach mehrmaligem Nachfragen bekamen wir zweieinhalb Stunden später den Schlüssel für unsere Räume, obwohl die längst fertig waren. Wir hatten uns ja inzwischen ein wenig umgeschaut. Dabei das Gebäude mit unserem Zimmer entdeckt, von außen versucht festzustellen, welches Zimmer wohl das unsrige sein könnte.
Auf der obersten Ebene des mittleren Gebäudes liegt unser Badezimmer mit Whirlpool und einem Panoramafenster zwischen zwei Räumen. In dem Zimmer mit dem Kamin befand sich auch unser Bett und im anderen ist eine Küchenzeile und eine Sitzgruppe. Vor beiden Zimmern befinden sich Balkone, die aber nicht miteinander verbunden sind. Auf der oberen Ebene des mittleren Gebäudetraktes waren wir ganz allein und hätten eine tolle Aussicht über das Tal, wenn eben der genannte Nebel nicht wäre. Wir ruhten uns aus und machten uns dann auf den Weg zum Abendessen in das einzige Restaurant der Anlage. Angeblich gehen die meisten Gäste Buffet essen und nur wenige á la carte. Aufgrund des Regens saßen nur ganz wenige draußen, auch wir waren glücklich nach einer Weile drinnen einen kleinen Tisch erobert zu haben. Mit Shirloin Steak und einem Southside Cocktail (Mountain Gin, Mint, Kaffir Lime, Sugar) beschlossen wir den Tag.







Sonnenstrahlen haben uns heute aus dem Bett geholt. Der Ausblick von hier oben ist einfach fantastisch. Das Frühstück bot keine Höhepunkte und der Kaffee war amerikanisch. Trotzdem kehrten wir gut gesättigt auf unser Zimmer zurück, um wenig später das schöne Wetter zu genießen. Hier ist alles an die Teilnahme an Führungen jeglicher Art gekoppelt. Wir wollten allein die Umgebung erkunden und besichtigten zuerst einen Garten mit heimischen Pflanzen. Leider waren die Schilder schon sehr verwittert. Anschließend spazierten wir auf dem Tree-Top-Walk, einem Pfad mit neun Hängebrücken, in ungefähr 16 m Höhe über dem Waldboden. Wildtiere bekamen wir keine zu Gesicht und die meisten Vögel waren uns schon auf dem Gelände begegnet. Unsere Schuld, wir waren einfach zu spät oder zu früh dran. Bevor wir uns aufs Zimmer zurückzogen, gab es noch einen Flat White für jeden.
Auf unserem Balkon hatten wir die eigene Vogelshow. Der australische Königspapagei (Alisterus scapularis) und der kleinere Crimson Rosella (Platycercus elegans) waren gleich mehrfach vertreten, dazu zwei Rabenvögel. Amseln und andere Vögel versuchten, von unseren mitgebrachten Nüssen etwas abzubekommen. Auch ein Regent Bowerbird versuchte kurz sein Glück.






Das Bad im Whirlpool ließ mich die Zeit vergessen. Schrumpelig verbrachte ich die restliche Zeit bis zum Abendessen auf dem Bett. Fürs Abendessen waren wir heute früher dran, trotzdem fanden wir erst keinen freien Tisch in dem Restaurant. Wir eroberten dann aber denselben Tisch wie gestern und genossen die hauseigene Pizza. Der Cocktail war ebenfalls der gleiche wie gestern. Schon auf dem Weg zum Essen hatte es wieder angefangen zu regnen, doch auf dem Heimweg und bis spät in die Nacht hinein tobten sich mehrere Gewitter über uns aus.




Es war also nicht verwunderlich, dass hier oben wieder alles in Nebel eingehüllt war, als wir heute Morgen aus dem Fenster schauten. Dieser dichte Nebel verzog sich erst am frühen Nachmittag. Das Zeitfenster bis zum Abendessen nutzten wir für einen kleinen Spaziergang und einen Kaffee, von Thomas zubereitet mit dem Siebträger, der sich ebenfalls in unserer Küchenzeile befand.
Heute war Sonntag und dementsprechend weniger Leute trafen wir im Restaurant an. Einem jungen Paar hatte ich wohl durch meine Zielstrebigkeit den letzten freien Tisch vor der Nase weggeschnappt. Wir beschlossen, uns beide an diesen Tisch zu setzen. Früh stellte sich heraus, dass sie in München lebten und für drei Wochen nach Australien gereist waren. Auch für andere Orte auf der Welt konnten sie sich genauso begeistern wie wir, und auch bei der Ablehnung war es ähnlich. Das Abendessen wurde zur Nebensache, war trotzdem lecker. Wir verließen nach diesem unterhaltsamen Abend als Letzte das Restaurant. Für ein zufälliges Wiedersehen standen die Zeichen gut, weil auch sie ihre Reise in die gleiche Richtung fortsetzen wollten wie wir.
Beerwah
Gegen 5:30 Uhr wurden wir von den Papageien geweckt. Sie klopften einfach mal mit den Schnäbeln gegen die Scheibe, in der Hoffnung, dass jemand auf den Balkon kommt und sie ausreichend mit Futter versorgt. Ich denke, das haben sie nicht nur bei uns versucht, denn schon bald waren sie wieder verschwunden. Trotz eines herrlichen Blicks über das Tal bei strahlendem Sonnenschein drehte ich mich auf die andere Seite und schlief weiter. Nach Kängurus brauchte ich nicht Ausschau zu halten, die waren längst wieder verschwunden.
Zweieinhalb Stunden später, auf dem Rückweg von unserem gewohnten Frühstück, beobachtete ich zuerst einen leuchtend blauen Vogel. Prachtstaffelschwänze (Fairywrens): Das männliche Tier färbt sich nur während der Balzzeit blau, ansonsten ist es so unscheinbar wie das Weibchen. Das Blau entsteht nicht durch Pigmente, sondern durch Mikrostrukturen in den Federn, die Licht physikalisch reflektieren.
Dann machten uns andere Gäste auf eine Schlange aufmerksam, die sich einen sonnigen Platz ausgesucht hatte. Der Teppichpython ist nicht giftig und in höher gelegenen Gebieten dunkler gefärbt, das hilft ihm beim Aufwärmen. Für ein Resort wie O’Reilly’s ist das eigentlich ein Segen, weil Teppichpythons die Nagetierpopulation niedrig halten.


Wieder auf dem Zimmer hieß es Koffer packen, denn heute ging es weiter in das Gebiet der Glass House Mountains. Wir hatten uns für 15:00 Uhr auf der Seven Peaks Farm angekündigt. Die Zeit dorthin benötigten wir auch, denn wir mussten erst einmal vom Nationalpark herunter, dann auch noch auf dem M1 durch Brisbane durch. Kurz vor Erreichen unseres Ziels machten wir noch eine Kaffeepause.
Die Farm mit den sechs Ferienhäusern auf dem Gelände ist beeindruckend. Wir wurden in Haus vier untergebracht, das genauso hieß wie der Ort, den wir zuvor passiert hatten. Heute war Waschtag und nur in Häusern mit ungerader Hausnummer stehen Maschinen mit Trockner. In Häusern mit gerader Hausnummer wie dem unsrigen steht dafür ein Whirlpool. Wir wanderten also mit unserer Wäsche zum Nachbarhaus. Als alles erledigt war, wurde es schon dunkel. Wir starteten trotzdem noch einen Spaziergang, konnten aber kaum die Frösche auf unserem Weg direkt vor uns sehen. Nachdem auch die Mücken uns entdeckt hatten, zogen wir uns wieder in unsere Räume zurück. Wir hatten uns Steaks bestellt, die wollten wir auf dem Balkon grillen. Doch das Licht lockte die Insekten an, sodass wir auch hier unser Vorhaben aufgaben. Stattdessen gab es nun Bratwürste und kleine Kartoffeln, im Airfryer gegart. Noch lange beobachtete ich die Fliegen über dem Whirlpool. Die machten zumindest für mich eine Nutzung unmöglich.








Vom Bett aus schauten wir über Ländereien der Seven Peeks Farm auf die Glass House Mountains. Wir brauchten jetzt nur noch einen, der uns das Frühstück ans Bett servierte, doch den gab es nicht. Kurz nach dem Aufstehen roch es nach angebratenem Speck, Spiegeleier bruzzelten in der Pfanne und die Kaffeemaschine (eine Kapselmaschine mit Milchschäumer) prustete vor sich hin. Währenddessen beseitigte ich aus dem Whirlpool Unmengen an Insekten, die während der Nacht durch das Licht angezogen dort abgestürzt waren. Zum Frühstück hatten wir fast alles, nur die Butter war mehr als knapp.




Auf dem Weg zu unserm Auto freuten sich zwei der Ziegen über eine Handvoll Nüsse. Unser Ziel war der Ngungun, ein Berg, der laut unseres Gastgebers leicht zu besteigen war. Unsere Schuhe mussten wir vor dem Aufstieg gründlich reinigen, der Sinn blieb mir jedoch verborgen. Und da waren sie wieder, die vielen Stufen, die wir so gar nicht mochten, auch wenn sie gleichmäßig angelegt waren. Gut trainierte Personen rannten an uns vorbei den Berg hinauf, während wir nach Luft schnappend dastanden. Als wir aufgaben, konnten wir nur vermuten, dass wir die Hälfte des Weges geschafft hatten. Wir wollten jedenfalls nicht schon wieder, dass uns mehrere Tage lang die Füße und Knie schmerzten.




Mit dem Auto fuhren wir zur Aussichtsplattform der Glass House Mountains. Hier waren wir auch nicht allein. Von dieser Plattform wurde früher nach Waldbränden Ausschau gehalten, wir hatten also eine herrliche Rundumsicht.

Danach sehnten wir uns nach einer Tasse Kaffee und fuhren deshalb zum nahgelegenen Zoo. Kaffee gab es jedoch nur innerhalb des Geländes, also gingen wir hinein. In aller Ruhe konnten wir viele Tiere der australischen Fauna betrachten. Kängurus und Koalas waren in Freigehegen zum Anfassen nah und wurden von anderen Besuchern auch gefüttert. Ein Wombat wurde von einem Tierpfleger an der Leine herumgeführt, ich habe aber nicht gefragt, ob man ihn anfassen darf.

















Geschafft erreichten wir am späten Nachmittag unser Haus. Heute nun gab es nach der gewohnten Erholungspause die Steaks mit Kartoffeln und asiatischem Salat. Nicht nur wegen des Windes haben wir erneut innen gekocht und gegessen.
Torquay
In den Boxen war immer noch genug fürs Frühstück, nur Butter hätten wir uns besorgen müssen. Auch ein Aufpeppen aus dem Gemüse- oder Obstgarten wäre möglich gewesen, ist uns nur zu spät eingefallen. Mit Koffer und Rucksack wanderten wir zum Parkplatz. Die Ziegen erhielten ihre Handvoll Nüsse, während Thomas uns abmeldete.
Noch nördlicher lag Hervey Bay doch ebenfalls an der Ostküste. Unterwegs wollten wir noch einen Abstecher zur Sunshine Coast machen, haben aber die Abfahrtmöglichkeiten verpasst. So erreichten wir mal wieder zu früh Torquay. Wir parkten das Auto vor dem Hotel Allegra Hervey Bay und wanderten durch die Seitenstraßen zum Strand. Eine hohe Uferkante schützte die Straße vor dem Pazifik, doch an einigen Stellen konnte man zum langen und breiten Strand hinuntergelangen. Auf dem Rückweg gab es in einem kleinen Café auf der Ecke noch einen Flat White.



Die Suite im fünften Stock des Hotels war für uns von Umfulana reserviert worden. Leider war der Blick von da oben nicht zum Strand und unser Aufenthalt war zu kurz, um die Räumlichkeiten genießen zu können. Nach der Ruhepause erkundeten wir das Hotel und fanden einen Seitenausgang neben dem Swimmingpool, der direkt auf die Strandstraße führte. Die untergehende Sonne wollte ich noch schnell am Strand einfangen, doch Dunst über dem Meer verhinderte das. Außerdem war der Strand jetzt durch die Flut überspült, betreten unmöglich.
Auf dem Rückweg entdeckten wir ein das Badger & Brauns Burger, daran kamen wir nicht vorbei. Die Burger waren wirklich lecker. Wir hatten es zeitlich auch noch gut erwischt, denn danach bildete sich eine lange Warteschlange.








K’gari, früher wurde sie Fraser Island genannt, ist die größte Sandinsel der Welt. Die gesamte Insel besteht praktisch aus Sand – und trotzdem wachsen dort riesige Regenwälder, teils mit über 1000 Jahre alten Bäumen. Das gibt es nirgendwo sonst. Die Ostküste ist ein 120 km langer Sandstrand, der gleichzeitig als Straße, Landebahn für Flugzeuge und Highway für 4WD-Fahrzeuge genutzt wird. Surreal, ist aber ganz normal auf K’gari. Die Insel beherbergt die reinsten Dingo-Populationen Australiens. Humpback-Wale ziehen im Winter an der Insel vorbei. K’gari ist abgelegen, unberührt und sehr natürlich.
Diese Insel war heute unser Ziel. Bereits um 7:30 Uhr wurden wir am Hotel abgeholt. Ein Vater mit seinem erwachsenen Sohn aus der Schweiz saßen schon im Wagen und mit uns wurde es in dem Viersitzer eng. Der Fahrer brachte uns zuerst zur Fähre, diese mussten wir dann zu Fuß betreten. Auf dem obersten Deck genossen wir die Überfahrt zur Insel.


Nun ging es im engen Wagen weiter, erst auf unbefestigten und ausgefahrenen Sandwegen auf die gegenüberliegende Seite der Insel. Nach einer kurzen Pause fuhren wir dann am Strand entlang. Unserem Fahrer machte es offensichtlich Spaß, mit fast 80 km/h über den Sand zu fahren. Linksverkehr war angesagt, also mussten wir auf der Hinfahrt etwas weiter vom Wasser wegbleiben. Hier gab es vermehrt Unebenheiten und weichen Sand, doch für unseren Fahrer war dies nicht neu. Vier bis fünfmal pro Woche fährt er Leute über die Insel.


Wir machten Pause bei dem Maheno-Wrack. Die SS Maheno, 1905 in Schottland gebaut, war eines der modernsten Passagierschiffe ihrer Zeit – mit Dampfturbinen, damals eine echte Neuerung. Sie fuhr hauptsächlich zwischen Neuseeland und Australien. Im Ersten Weltkrieg kam sie als Hospitalschiff u. a. bei Gallipoli zum Einsatz. 1935 geriet der Schleppverband auf dem Weg nach Japan in einen Zyklon. Die Maheno, wegen der Verschrottung bereits ohne Maschinen, riss sich los und strandete dort, wo man die Reste heute noch besichtigen kann.






Bevor wir am Strand zurücksausten, gab es an einem kleinen Süßwassersee eine weitere Pause mit Kaffee, Tee sowie Gebäck. Der See, obwohl nur knietief, wurde von anderen Besuchern zum Baden benutzt. Erneut auf unbefestigten Sandwegen fuhren wir in die Mitte der Insel.







Hier gabs verschiedene Wraps als Lunch und dazu Bier. Danach wurden wir in einen urwaldähnlichen Bereich gebracht. Auf Holzstegen gelangten wir zu einem glasklaren Bach und besichtigten Baumriesen. Unser Fahrer hat uns dafür ein Stück begleitet und dabei einiges erklärt, das ich aber nicht verstanden habe. Auf halber Strecke wurden wir alleingelassen, wir sollten den Weg zu Ende gehen und kämen dabei wieder beim Auto an. Thomas und ich haben uns prompt verlaufen, doch der Fahrer wusste, wo er suchen musste. Wir waren schon richtig, nur zu weit gelaufen, hatten dabei den kleinen Weg zum Parkplatz übersehen.



Die einstündige Badepause am McKenzie Lake, einem der drei Süßwasserseen der Insel, die nur durch Regenwasser gespeist wurden, war herrlich. Zum Abschluss der Tour gab es Sekt, Schokolade und Erdbeeren. Die Fähre fuhr bei der Rückfahrt genau in Richtung Sonne, die sich langsam dem Horizont näherte.




Doch bei Sonnenuntergang waren wir bereits wieder im Hotel, hatten geduscht und stiefelten zum benachbarten Italiener. Mit der Lasagne waren wir beide nicht zufrieden, sie war so trocken, als wäre sie ohne Béchamelsauce zubereitet worden.


Auf der Insel haben wir übrigens nur Dingos auf Warnschildern zu sehen bekommen. Ebenso verhielt es sich mit Kängurus und Schlangen. „Wieder ein Tag ohne Kängurus“ waren meine Worte vor dem Einschlafen.
Doonan
Wie schon erwähnt, von unserer Suite im fünften Stock des Allegra Hervey Bay hatten wir nicht so viel. Gestern waren wir ja den ganzen Tag auf K’gari und heute ging es nach dem Frühstück weiter nach Doonan. Auch heute haben wir eine Unterbrechung eingebaut und während der Fahrt darauf geachtet, dass das Navi unseren Zwischenstopp auch beachtet.
Die Schweizer hatten uns auf der K’gari-Tour einen Stopp in Tin Can Bay vorgeschlagen. Dort kann man Delfine füttern. Uns war schon klar, dass wir für die Fütterung nicht rechtzeitig vor Ort sein würden. Und so war es dann auch. Die Fütterung findet morgens ab 7:00 Uhr statt. Im Ticketpreis ist auch das Frischfutter für die Delfine enthalten. Es gibt nur eine begrenzte Menge an Futter und ob Delfine kommen werden, ist auch nicht sicher. Man will hier vermeiden, dass Tiere von der Fütterung abhängig werden. Einen solchen Ansatz finde ich positiv. Wir waren gegen 11:00 Uhr in dem kleinen Hafen und er war fast menschenleer. Das eine Café öffnet nur so um die Fütterungszeit. Das zweite bot bereits Mittagstisch an und war gut besucht, hauptsächlich von älteren Leuten. Nach zwei Flat White fuhren wir weiter.




Gegen 15:00 Uhr erreichten wir Doonan. Auch hier war es so gewesen, dass wir uns zuvor bezüglich der Anreisezeit melden sollten. Konnten jedoch niemanden erreichen. Doch die Gastgeberin Renate war anwesend und zeigte uns die Räumlichkeiten. Das Noosa Valley Manor ist liebevoll hergerichtet, für mich sind die Räume zu überladen, Thomas hingegen fand das toll. Der große Garten war fast parkähnlich hergerichtet und vom erhöht liegenden Swimmingpool hatte man einen schönen Überblick. Nach einer Erholungspause fuhren wir zu der Brauereien Land & Sea Brewery und verspeisten einen leckeren Burger. Auch genoss ich meinen Pint Bier, Hausmarke. Thomas hat sich eine Auswahl zusammenstellen lassen. Von den fünf Bieren ist nur eins wegen zu bitter durchgefallen. Nebenbei verfolgten wir ein Kricketspiel, eine in Australien sehr beliebte Sportart. Die KI half uns, das Spiel ein wenig zu verstehen.














Der Gastgeber Roberto servierte uns ein leckeres Frühstück, dabei erfuhren wir auch einiges über das Haus. Seit sie es vor fast vierzehn Jahren erworben hatten, haben sie das Haus hauptsächlich durch Eigenleistung umgebaut, erneuert und erweitert und so zu dem gemacht, was es jetzt ist.

Mit dem Auto fuhren wir anschließend zur Noosa Marina und schipperten auf der Noosa Ferry den Noosa River entlang. Diesen Ausflug hatten uns die Gastgeber ans Herz gelegt. Am anderen Ende erklommen wir eine Steilküste auf gut ausgebauten Wegen. Von hier aus konnten wir die vielen Surfer in der Bucht beobachten. Bereits auf dem Rückweg kreuzte ein Varan unseren Weg. Für ein vernünftiges Foto war er leider zu schnell verschwunden. Mit der Fähre ging es dann wieder zurück und schon bald folgte eine längere Erholungspause.


















Für das Abendessen hatte Thomas The Doonan, ein italienisches Restaurant, ausgesucht. Schon weit vor Erreichen des Ziels säumten parkende Autos auf beiden Seiten die Straße. Dabei fiel uns ein, dass heute ja Samstagabend war und wir doch besser reserviert hätten. Wir hatten Glück beim Parkplatz sowie bei einem Tisch für zwei. Auf das Steak und auf die Lammkeule mussten wir zwar deutlich länger warten, bei dem Andrang war das aber auch nicht verwunderlich. Jetzt liege ich satt und zufrieden im Bett und schreibe diese Zeilen. Thomas ist inzwischen schon im Land der Träume.


Gegen 6:00 Uhr wurden wir von einem Gewitter geweckt. Der Regen ließ uns wieder einschlafen. Als wir um 8:00 Uhr aufgestanden sind, regnete es wieder oder noch. Beim Frühstück kam ordentlich was runter und entfernt zog erneut ein Gewitter vorbei. Anderthalb Stunden später war alles vorbei und die Sonne brachte uns wieder zum Schwitzen.
Heute wollten wir die schöne Unterbringung genießen und haben deshalb einen ruhigen Tag eingeplant. Zuvor mussten wir in ein Einkaufszentrum, die haben hier auch sonntags geöffnet. Ich hatte meine Lieblingskappe verloren und die Lieblingsshorts von Thomas war fadenscheinig geworden und ein baldiges „Im Freien stehen“ war keineswegs unwahrscheinlich. Gegen 6:00 Uhr wurden wir von einem Gewitter geweckt. Der Regen ließ uns wieder einschlafen. Als wir um 8:00 Uhr aufgestanden sind, regnete es wieder oder noch. Beim Frühstück kam ordentlich was runter und entfernt zog erneut ein Gewitter vorbei. Anderthalb Stunden später war alles vorbei und die Sonne brachte uns wieder zum Schwitzen.
Heute wollten wir die schöne Unterbringung genießen und haben deshalb einen ruhigen Tag eingeplant. Zuvor mussten wir in ein Einkaufszentrum, die haben hier auch sonntags geöffnet. Ich hatte meine Lieblingskappe verloren und die Lieblingsshorts von Thomas war fadenscheinig geworden und ein baldiges „Im Freien stehen“ war keineswegs unwahrscheinlich.
Wir wurden sehr schnell fündig und zogen weiter zu einer der Kaffeeröstereien. Hier war die Auswahl heute sehr eingeschränkt, nur die wenigsten haben am Sonntag geöffnet. Clandestino Roasters war gut besucht, die Parkplätze ringsherum waren bereits besetzt, nur hinter dem Gebäude ergatterten wir den letzten. Inzwischen war Lunchtime und die meisten Besucher aßen hier zu Mittag. Wir genossen unseren Flat White und Thomas besichtigte die Rösterei, danach ging es wieder zurück.
Die Zeit auf dem Grundstück von Renate & Roberto verging wie im Flug. Gegen Abend kamen neue Gäste und wir machten uns auf den Weg zum Abendessen. Zuerst fuhren wir zu verschiedenen Golfplätzen, weil uns zugesichert wurde, dass wir dort ganz sicher Kängurus sehen würden. Leider nein, dafür sichteten wir große Schwärme von weißen Kakadus, die aber für ein Foto zu weit weg waren. Erneut fuhren wir zur Land & Sea Brewery und verspeisten den gleichen Burger. Der war dieses Mal genauso lecker. Thomas fuhr extra langsam zurück, das Ergebnis war dasselbe: Es wurden auch heute keine Kängurus gesichtet.




Hinweis:
Morgen fliegen wir nach Perth, unsere Reise geht dann im Bundesstaat Western Australia weiter.

